
Deutsch-polnische Zusammenarbeit: Landrat Krzysztof Karwatowicz zu Besuch im Bahnhof Küstrin-Kietz
Manchmal sind es die kleinen Begegnungen, aus denen etwas Großes entstehen kann.
Für uns war der Besuch von Krzysztof Karwatowicz, Landrat des Landkreises Gorzów, im Bahnhof Küstrin-Kietz genau so ein Moment.
Gemeinsam mit einer Delegation kam er zu uns, um einen Vertrag mit der IGOB zu unterzeichnen – ein Termin, über den auch MOZ.de berichtete. Doch für uns hat dieser Tag eine Bedeutung, die weit über die eigentliche Vertragsunterzeichnung hinausgeht.
Denn plötzlich wurde das, woran wir hier tagtäglich arbeiten, ganz greifbar: Deutsch-polnische Zusammenarbeit, die nicht nur auf dem Papier stattfindet, sondern Menschen zusammenbringt.


Wir verstehen uns als Brücke
Als deutsch-polnisches Team hinter IBN/ MOST Coworking und KLIMA+/ Klimabahnhof erleben wir die Grenze jeden Tag aus einer besonderen Perspektive.
Wir arbeiten hier vor Ort daran, Menschen, Ideen und Möglichkeiten miteinander zu verbinden. Dabei verstehen wir uns nicht als fertige Lösung, sondern als Brücke zwischen Deutschland und Polen, zwischen Menschen und Projekten, zwischen dem, was bereits da ist, und dem, was noch entstehen kann.
Umso besonderer war es für uns, an diesem Tag selbst Gastgeber sein zu dürfen.
Der Landrat des Landkreises Gorzów war bei uns zu Gast. Wir konnten zeigen, was hier in Küstrin-Kietz bereits entstanden ist und welche deutsch-polnischen Projekte sich an diesem Ort entwickeln. Und wir konnten erleben, dass dieses Engagement gesehen und wertgeschätzt wird.
Gorzów ist ganz nah – und doch braucht es Begegnung
Geografisch liegt der Landkreis Gorzów direkt vor unserer Haustür. Eigentlich ist diese Nähe selbstverständlich. Und trotzdem wissen wir: Grenzen verschwinden nicht allein dadurch, dass sie auf einer Landkarte nah beieinanderliegen.
Es braucht Begegnungen.
Es braucht Vertrauen.
Es braucht Menschen, die den ersten Schritt machen.
Der Besuch von Krzysztof Karwatowicz war für uns genau so ein Schritt.
Im gemeinsamen Gespräch wurde deutlich, wie groß das Interesse an den bereits bestehenden deutsch-polnischen Projekten in unserer Region ist. Besonders gefreut hat uns seine offene und positive Haltung gegenüber unseren Aktivitäten und seine gezeigte Bereitschaft, Möglichkeiten für eine weitere Zusammenarbeit auszuloten.
Ein Vertrag als Anfang, nicht als Ende
Natürlich war die Unterzeichnung des Vertrages der konkrete Anlass für den Besuch, aber vielleicht ist manchmal gerade das Schöne an solchen Momenten, dass hinter dem offiziellen Anlass etwas viel Persönlicheres entstehen kann.
Ein erstes Kennenlernen.
Ein gutes Gespräch.
Ein gegenseitiges Interesse.
Ein „Lassen Sie uns schauen, was daraus entstehen kann.“
Für uns fühlt es sich so an, als wäre an diesem Tag im Klimabahnhof und MOST Coworking ein kleiner Grundstein gelegt worden. Nicht für ein einzelnes Projekt, sondern für die Möglichkeit einer deutsch-polnischen Verbindung, die weiter wachsen darf.
Vielleicht ist genau das die Kraft unserer Grenzregion: Wir müssen nicht erst große Visionen verwirklichen. Wir können mit kleinen Schritten beginnen. Mit einem Besuch. Mit einem Gespräch. Mit einer offenen Tür.
Denn manchmal beginnt etwas Großes genau dort, wo Menschen aufeinander zugehen.
Wir freuen uns sehr, dass dieser besondere Schritt bei uns im Bahnhof Küstrin-Kietz stattgefunden hat und wir freuen uns noch mehr auf alles, was daraus entstehen kann.
Für uns war dieser Besuch nicht einfach ein Termin. Er war ein Zeichen dafür, dass die Brücke bereits da ist – und dass immer mehr Menschen bereit sind, sie zu betreten.

